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Wenn zwei Ikonen aufeinandertreffen

Moncler und zai. Das Traumpaar des Winters. Geboren in den Bergen. Geliebt von vom Gipfel bis ins Tal. Sie haben es erneut getan: Eine zai for Moncler Kollektion. Die dritte. Und hoffentlich nicht die letzte. Über das jüngste Masterpiece, den langen Weg zur Perfektion und die Seele des Berges unterhalten sich Johannes Svartholm, Artistic Director bei Moncler, und Benedikt Germanier, CEO bei zai.

Moncler und zai – zwei Ikonen des Winters spannen erneut zusammen. Ihr bringt die mittlerweile dritte gemeinsame Kollektion heraus. Wie kam es zu der Zusammenarbeit?

Johannes: Was Moncler und zai verbindet, sind die Liebe zum Berg, die Freude an Innovation, ikonische Produkte und der Drang, zu forschen, zu erkunden, Grenzen zu überschreiten, sich selbst zu übertreffen. Dieser hohe Anspruch und die gegenseitige Faszination haben uns 2015 zu unserem ersten gemeinsamen Abenteuer bewogen. Daraus wurde eine leidenschaftliche Verbindung, die mit eigenen Produkten und Kollektionen im 2017 und 2020/21 ihre Fortsetzung fand.

Womit begeistert der neue zai for Moncler Ski?

Benedikt: Startpunkt war die Idee, einen Ski zu bauen, der Allround-Qualitäten besitzt, einfach zu bedienen ist, verschiedene Terrains mühelos meistert, mit seinen verschiedenen Längen den individuellen Wünschen und Fahrstilen gerecht wird.

Johannes: Im Kern geht es Moncler wie zai: Wir wollen den Menschen eine freudvolle Erfahrung am Berg ermöglichen. Menschen sollen sich im Freien sicher, geschützt und perfekt temperiert fühlen. Mit dem zai Element kommt noch die Beziehung zum Berg hinzu, die Liebe zum Ski und die Suche nach der eigenen Linie. zai hat es geschafft, die Seele des Berges in den Ski zu bringen.

Wie ist es gelungen, die Seele des Berges in den Ski zu bringen?

Benedikt: Indem wir ein metamorphes, in der Tektonik geformtes Gestein verbauen: Schiefer. Der Schiefer wurde abgelagert und während 150 Millionen Jahren an die Oberfläche gedrückt. Es ist ein intelligentes und dämpfendes Material, das den Ski biegsam, zug- und druckfest macht. Über seine poröse Struktur bleibt das spezifische Gewicht unter jenem von Aluminium.

Johannes: Der Ski ist für die Ewigkeit gebaut. Bei 150 Millionen Jahren, welche der Stein schon hinter sich hat, wird er selbst bei reger Nutzung als Ski Jahrzehnte überdauern – oder sogar die nächste Eiszeit erleben (lacht).

Klingt überzeugend! Wo hattet ihr Diskussionen?

Johannes: Unser Anspruch war es, dunkles Gestein mit dunklem Holz zu kombinieren. Gleichzeitig wollten wir die Ursprünglichkeit der Materialien nicht verdecken, die Rauheit des Steines zeigen. Das Grossartige ist, dass jeder Ski seine Individualität in Form seiner einzigartigen Oberfläche verkörpert. zai for Moncler Ski sind in sich heterogen im Design, zeigen aber beim genauen Betrachten ihre Individualität und einzigartige Schönheit.

Benedikt: Es ging nicht nur darum, einen einzigartigen Ski zu bauen. Wir wollen die Sehnsucht nach dem Berg wecken. Wir haben uns viel darüber unterhalten, wie das Logo platziert wird, ohne das Produkt in den Hintergrund zu rücken. Das Logo sollte im Stein versenkt sein und mit seiner silbrigen Form den Brand transportieren. Hierfür hat zai eine eigens für Moncler entwickelte Steinfarbe eingesetzt. Das Logo wurde in die Biegung hineingefräst und mit der Steinoberfläche verpresst – ein völlig neuartiges Verfahren.

Benedikt: Die Geschichte von Moncler, Design, Funktion sowie die Seele des Berges standen bei der Entwicklung im Fokus. Mit zai for Moncler haben wir ein Produkt geschaffen, das sowohl Carver*innen (150cm), Allrounder*innen (174cm) wie auch sportlichen Enthusiast*innen unbeschwerte Fahrfreude bereitet – auf der Piste, wie auch im Neuschnee.

Worauf habt ihr besonderen Wert gelegt?

Johannes: Mir war wichtig, dass der Ski funktional ist, und dass sich die Designsprache von Moncler und zai die Hand reichen. Herausgekommen ist ein performantes Produkt mit herausragenden Fahreigenschaften, das in Design und Fahrspass einzigartig ist.

Benedikt: Mit der Entscheidung für einen Allround-Ski haben wir uns für eine Geometrie entschieden, die – geprägt von einer breiten Verbindung aus Schaufel und Vorspannung – vieles möglich macht. Unsere Gespräche zielten stets darauf ab, Design und Funktionalität zu verbinden. Das Design von Moncler sollte die Stärken des Produktes unterstützen. Das verwendete Holz im Obergurt – eine Räuchereiche – bricht die Stabilität des Steins im vorderen und hinteren Bereich auf. Das macht den Ski an den richtigen Stellen geschmeidig und flexibel. Die stabile Holzfaser mit ihrer dunklen Textur vereint sich harmonisch mit der Optik des Schiefers und sorgt für Flexibilität.

Johannes: Am Ende geht es uns darum, unseren Kunden ein Produkt zu bieten, das sie lieben, das sie im Skiurlaub am liebsten mit ins Bett nehmen würden und mit dem sie bei Tag eine Leichtigkeit erleben wie die Dohlen am Himmel.

Benedikt: Wir haben uns von Anfang an verstanden. Es herrscht eine hohe Wertschätzung für die Kreativität, Innovationskraft, Handwerkskunst und Genialität in der Ausführung. Gerade neulich, bei unserem jüngsten Fotoshooting, habe ich einmal mehr die High Performance Fashion unseres Partners zu schätzen gelernt. Wir waren in 3000 Metern Höhe der Sonne ausgesetzt – und nach Sonnenuntergang der bittersten Kälte. Wir haben Material geschleppt, die Fotoausrüstung x-Mal aufgestellt und abgebaut, sind zu Fuss den Berg hoch, um immer wieder runter zu fahren, haben dabei Ski gewechselt und unsere Linie gesucht – bis zum perfekten Bild. In diesen Momenten willst du nur eines: Kleidung, die dich umarmt und warmhält.

Johannes: … und einen Ski, der dich mit Leichtigkeit trägt, wie eine anmutige Tanzpartnerin.

Bilder: Kaspar Thalmann und Carlos Cordero